Mi 13. Jan 2021 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 19H30
Do 14. Jan 2021 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 19H30
Fr 15. Jan 2021 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 19H30

14.

JAN DO 19H30

Paavo Järvi – Pärts «Tabula Rasa»

Tonhalle-Orchester Zürich
Paavo Järvi Music Director
Klaidi Sahatçi Violine
Julia Becker Violine
Chen Reiss Sopran
Marie Henriette Reinhold Sopran
Patrick Grahl Tenor
Zürcher Sing-Akademie
Florian Helgath Einstudierung
Arvo Pärt – Creative Chair «Tabula rasa», Doppelkonzert für zwei Violinen, Streichorchester und präpariertes Klavier
Pause Felix Mendelssohn Bartholdy «Lobgesang» op. 52 MWV A 18, eine Sinfonie-Kantate nach Worten der Heiligen Schrift

Preise CHF 160 / 125 / 80 / 40
Veranstalter Tonhalle-Orchester Zürich
Paavo Järvi, Music Director Tonhalle-Orchester Zürich (Foto: Alberto Venzago)
Julia Becker (Foto: tgz)
Klaidi Sahatçi (Foto: tgz)
Chen Reiss (Paul Marc Mitchel)
Marie-Henriette Reinhold (Foto: zvg)
Patrick Grahl (Foto: Kirsten Nijhof)
Zürcher Sing-Akademie (Foto: Soreide Design)
Florian Helgath (Foto: zvg)
Friede, Freude, Eierkuchen? Zumindest von erstem beidem gibt’s in diesem Konzert reichlich. Denn Arvo Pärts Kultstück «Tabula rasa» für zwei Geigen und präpariertes Klavier ist so etwas wie Klang gewordener Friede. Er habe entdeckt, dass es genüge, wenn ein einziger Ton schön gespielt wird, erklärte der Komponist 1977 seine damals revolutionäre, kristalline Klangsprache. «Dieser eine Ton, die Stille oder das Schweigen wirken beruhigend.» Auch für den Anteil Freude ist an diesem Abend gesorgt mit Mendelssohns «Lobgesang» op. 52. Wenn es um Gott geht, geht man lieber aufs Ganze, dachte sich womöglich Mendelssohn, als er für seine Sinfonie-Kantate auf das Beste vom Besten zurückgriff: einen Choral von Johann Sebastian Bach; die Struktur von Beethovens Neunter Sinfonie; Passagen aus der Bibel sowie Optimismus in klingendem Dur. Mendelssohn behielt Recht: 1840 wurde das Werk – zumindest beim sterblichen Publikum – ein voller Erfolg.