Do 07. Jan 2021 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 19H30
Fr 08. Jan 2021 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 19H30

08.

JAN FR 19H30

Santtu-Matias Rouvali – Prokofjews Fünfte

Tonhalle-Orchester Zürich
Santtu-Matias Rouvali Leitung
Pekka Kuusisto Violine
Daníel Bjarnason Violinkonzert – Schweizer Erstaufführung
Pause Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100

Preise CHF 105 / 85 / 55 / 35
Veranstalter Tonhalle-Orchester Zürich

Prélude

Beginn 18H Tonhalle Maag (Klangraum)
Künstlergespräch mit musikalischer Umrahmung

Ausklang

Nach dem Konzert im Konzertfoyer
mit Ilona Schmiel und Gästen

Santtu-Matias Rouvali (Foto: Kaapo Kamu)
Pekka Kuusisto (Foto: Felix Broede)
Sie pfeifen auf Zauberei? Dann kommt hier das perfekte Kontrastprogramm für Sie. Denn hier wird gepfiffen und was dabei entsteht, ist magisch. Im Violinkonzert des 41-jährigen Isländers Daniel Bjarnason platzen zarte Klänge wie Seifenblasen, da lässt Geiger Pekka Kuusisto Musik gewordene Eiskristalle tanzen. Man hört diesem Konzert an, dass sein Schöpfer mit Musik von Mozart aber auch Madonna, von Brahms und David Bowie aufgewachsen ist. Gespielt wird sie von einem Geiger, dem Berührungsängste fremd sind: Pekka Kuusisto; dirigiert vom jungen Finnen Santtu-Matias Rouvali. Zwar nicht Berührungsängste, aber sonst viel Angst hatte Prokofjew, als er 1944 seine fünfte Sinfonie op. 100 schrieb. Dass seine Sinfonie mitten im Krieg rasend optimistisch klingt, ist kein Zufall. In der Sowjetunion galt unter Stalin geistige Landesverteidigung als Pflicht. Zuwiderhandlung wurde bestraft – mal mit Arbeitsverbot und mal auch mit dem Tod.